Informationen für Kinder

Herzlich Willkommen auf unserer Webseite zum ADOPT-Projekt!

Wir freuen uns, dass du da bist und dich über unser Projekt informieren möchtest!

Was ist das ADOPT-Projekt?

Unser Projekt hat einen komplizierten Namen, aber eigentlich ist es ganz einfach: Wir beschäftigen uns mit Kindern, die Schwierigkeiten haben, mit ihren Gefühlen umzugehen und diese zu kontrollieren. Das bedeutet, dass sie zum Beispiel sehr schnell und oft wütend werden und sich dann nur schwer wieder beruhigen können. Bei vielen von diesen Kindern wechselt die Laune auch sehr schnell und sie sind häufig schlecht drauf. Das nennt man in der Fachsprache „affektive Dysregulation“, was nichts anderes heißt, als dass man seine Gefühle schlecht steuern kann. Vielleicht fällt dir ja ein Kind aus deiner Klasse oder deiner Nachbarschaft ein, das auch häufiger wütend oder schlecht drauf ist. Oder kennst du solche Schwierigkeiten sogar von dir selbst?

Wir möchten mit unserem Projekt herausfinden, ob und wie gut neue Methoden wirken, mit denen man Kindern helfen kann, besser mit ihren schlechten Gefühlen umzugehen. Unsere Studie wird in mehreren Kliniken in Deutschland durchgeführt und insgesamt werden mehr als 900 Kinder daran teilnehmen.

Was passiert im ADOPT-Projekt?

Wenn Familien bei unserer Studie mitmachen, finden ein paar Untersuchungsgespräche mit den Eltern und mit den Kindern statt. In diesen Terminen möchten wir herausfinden, wie gut die Kinder mit ihren Gefühlen umgehen können und wie es ihnen sonst so geht. Außerdem bitten wir die Eltern und Kinder, ein paar Fragebogen auszufüllen.

Es gibt auch Kinder, die nicht bei ihren Eltern wohnen, sondern zum Beispiel bei Pflegeeltern oder in einer Wohngruppe. Diese Kinder können auch bei unserer Studie mitmachen. Dann kann zum Beispiel ein Betreuer der Wohngruppe das Kind zu uns begleiten und an den Untersuchungsgesprächen teilnehmen.

Manche Kinder können auch bei einer körperlichen Untersuchung in der ADOPT-Studie mitmachen. Dabei bekommt man zum Beispiel eine Art Hut aufgesetzt, der messen kann, wie das Gehirn arbeitet. Das tut nicht weh und es kann nichts Schlimmes dabei passieren.

Einigen Eltern bieten wir an, bei einem Training mitzumachen, bei dem sie lernen, wie sie ihre Kinder besser dabei unterstützen können, mit schlechten Gefühlen umzugehen. Das Training findet im Internet statt und die Eltern können es von zu Hause aus durchführen.

Außerdem gibt es auch ein Training für die Kinder selbst, das wir manchen Kindern anbieten. Das Training dauert insgesamt ein paar Monate und findet meistens einmal in der Woche für ungefähr eine Stunde statt. Das Training soll den Kindern dabei helfen, besser mit ihren Gefühlen umzugehen.

Wie genau der Ablauf ist und was man genau tun muss, wenn man bei unserer Studie mitmacht, besprechen unsere Studienmitarbeiter mit den Kindern und ihren Eltern oder Betreuern.

Wir würden uns freuen, wenn du dabei bist!

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